1. Beschulung von Schülern mit körperlichem Handicap in Regelklassen

Seit 1970 werden am Dante-Gymnasium Schüler mit Behinderung in Regelklassen beschult. Dies ist einer der Gründungsaufträge unserer Schule. Derzeit verzeichnen wir 15 Schüler mit Handicap. Neben dem Regelunterricht wollen wir gerade auch die Teilnahme am Wahlunterricht (z.B. Chor, Big Band) und an den außerunterrichtlichen Aktivitäten (z.B. Exkursionen, Studienfahrten, Schullandheim, Skikurs, Schüleraustauschmaßnahmen) ermöglichen.
Unser Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit der Schüler mit Unterstützung durch die ganze Schulgemeinschaft, d.h. Verantwortung der Mitschüler, Lehrkräfte, Eltern, Verwaltung und Schulleitung, wo es nötig ist. Es gibt eine Reihe von Fördermöglichkeiten für Schüler mit Behinderung.

Personelle Ausstattung:

  • Eine Lehrkraft als Betreuer der Schüler mit Behinderung, der in ständigem Kontakt mit Schülern, Eltern und Schulleitung steht.
  • Eine staatlich geprüfte Kinderpflegerin als Assistenzkraft, die in die tägliche Arbeit im Kollegium und in der Verwaltung eingebunden ist.
  • Betreuung durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD), der mit Eltern und Lehrkräften in regelmäßigem Kontakt und Austausch steht, besonders mit dem Betreuer der Schüler mit Behinderung.
  • Individualbegleiter für einzelne schwer behinderte Schüler, die durchgängig im Unterricht anwesend sind.

Räumliche/Bauliche Ausstattung:

  • Separater Eingang mit Taxianfahrt, behindertengerechter Aufgang zum Haupteingang mit automatischem Türöffner,
  • drei Aufzüge mit behindertengerechter Bedienung,
  • spezielle Toiletten mit Liegemöglichkeit zur Katheterversorgung,
  • ein besonderer Aufenthalts- und Ruheraum mit Liegen,
  • Evakuierungsstühle.

Fördermöglichkeiten:

Um die Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern, gibt es neben den bautechnischen Besonderheiten auch in pädagogischer Hinsicht eine Reihe von Möglichkeiten, die wir anbieten können:

  • Besondere Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse im Unterrichtsalltag
  • Langjährige Erfahrung der Lehrkräfte im Unterricht 
  • Individuelle Betreuung durch die Schulpflegekraft und den Betreuungslehrer in enger Zusammenarbeit mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst
  • Begleitung bei Exkursionen, Schulfahrten, Schüleraustauschmaßnahmen, Schullandheimaufenthalten usw. durch unsere Schulpflegekraft
  • Spezielle Elternabende für die Erziehungsberechtigten, um deren Belange ausführlich besprechen zu können
  • Nachteilsausgleich bei Prüfungen, z.B. durch individuelle Arbeitszeitverlängerung, Ersatz von schriftlichen Prüfungen durch mündliche und umgekehrt, individuelle Abänderung der Prüfungsaufgaben, Niederschrift der Arbeiten durch eine Hilfsperson usw.

Lesen Sie hier zu diesem Thema demnächst einige Statements aus der Schulgemeinschaft.

2. Förderung von zweisprachigen Schülern

Das Dante-Gymnasium bietet seit 2010/11 erfolgreich individuelle Sprachförderung im Rahmen der „Besonderen Sprachbegleitung“ (Ansprechpartnerin StRin Birgit Hartung) in den Jahrgangsstufen 5-7 an. Leitfächer sind „Natur und Technik“, Geographie und Geschichte. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 10. Oktober 2014.

 Die Unterstützung von zweisprachigen Schülern soll ab der Jahrgangsstufe 8 mit dem neuen Projekt „Schule für Alle“ in Kooperation mit der Landeshauptstadt München und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus fortgeführt werden. (Nachfolgeprojekt von „Mercator“)

3. Weiterentwicklung der individuellen Unterstützung/Binnendifferenzierung sowie des kooperativen Lernens

Seit 2008/09 beschäftigt sich die Schule mit dem Thema der individuellen Unterstützung/Binnendifferenzierung und mit Formen des kooperativen Lernens im Unterricht. Ein eigene Arbeitsgruppe ist aufgerufen, auf diesem Weg weiter zu gehen und insbesondere die Intensivierungsstunden und die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln.

Die Schulgemeinschaft des Dante-Gymnasiums fühlt sich verpflichtet, diesem Schulprofil dienende Schwerpunkte in seinem weiteren Schulentwicklungsprozess zu setzen.

B. Fanderl OStD

Schulleiter

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